Zahnmedizin · Journal
Zahnersatz und Implantate.
Fehlt ein Zahn, gibt es heute mehrere bewährte Optionen.
Eine Lücke beim Sprechen oder Lächeln, die man zunächst kaum wahrnimmt — bis sie das Kauen oder die Nachbarzähne spürbar beeinflusst. Ein fehlender Zahn verändert mehr als das Erscheinungsbild: Er beeinflusst die Belastung beim Kauen und kann dazu führen, dass Nachbarzähne über Zeit kippen.
Was die Optionen unterscheidet
Eine Brücke stützt sich auf den Nachbarzähnen ab und kann die Lücke ohne operativen Eingriff schließen, erfordert dafür aber den Abtrag von Zahnsubstanz an den Nachbarzähnen. Ein Implantat ersetzt die Zahnwurzel direkt im Kieferknochen — die Nachbarzähne bleiben unberührt, und der Knochen wird durch die Belastung weiter stimuliert.
Was die Diagnostik zeigt
Ein Röntgenbild zeigt, wie viel Kieferknochen an der betroffenen Stelle noch vorhanden ist — eine zentrale Voraussetzung dafür, welche Lösung infrage kommt. Die zahnärztliche Beratung ordnet das Ergebnis ein und zeigt, welche Option zur individuellen Situation passt. Eine zahnärztliche Beratung vor Ort zeigt in der Regel schon beim ersten Termin, welche Lösung zur eigenen Situation passt.
Was im Körper passiert
Der Kieferknochen braucht regelmäßigen mechanischen Reiz durch die Zahnwurzel, um seine Dichte zu erhalten — ähnlich wie Muskeln, die ohne Belastung abbauen. Fehlt ein Zahn dauerhaft, fehlt dieser Reiz an genau dieser Stelle, und der Knochen bildet sich langsam zurück. Ein Implantat übernimmt durch die Verbindung mit dem Knochen diese Funktion der natürlichen Zahnwurzel und kann diesem Rückgang entgegenwirken.